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in Ulm und um Ulm herum PDF Print E-mail

gestern, am 1. Juli 2008 waren wir (Kollegen und Kolleginnen aus der Stadt Rosenheim) zum Betriebsausflug in Ulm/Neu-Ulm.

Zuerst hatten wir eine Führung im Ulmer Münster, das den höchsten gotischen Kirchturm der Welt besitzt (sogar 5 m höher als der Kölner Dom, was zur Bauzeit zu großem Ärger der Kölner führte). Ich hoffe, die Kölner sind deswegen nicht mehr gram - sie haben ja immerhin zwei Türme an ihrem Dom.

Das Ulmer Münster war sehr beeindruckend und hat mir ausnehmend gut gefallen, dank Führung erfuhren wir auch einiges an geschichtlichem Hintergrund aus der älteren und neueren Geschichte.

So sind zum Beispiel nach der Reformation (das Münster ist evangelisch) unter den Kalvinisten und Zwinglianern fast alle kunstvollen Altäre zerstört worden.

Im zweiten Weltkrieg sind die herrlichen Buntglasfenster mit geringen Ausnahmen der Druckwelle einer Sprengbombe zum Opfer gefallen - ein neues Fenster kostet an die  300.000 Euro, um es zu ersetzen. Mittlerweile gibt es im Münster einige sehr unterschiedliche Fenster (teilweise auch in moderner Gestaltung), die von Sponsoren finanziert wurden.

Der Gegensatz zwischen sehr alt und modern hat mich nicht gestört, spiegelt es doch einfach die Geschichte wider - und schön sind sie alle, diese Wunderwerke an Lichtspielen.

Nach einem Mittagessen - wir konnten die allemannische Gastronomie gar nicht ausreichend würdigen, wegen der großen Sommerhitze - ging es weiter zur Landesgartenschau. 

Auch dort hatten wir eine Führung und wenn Ulm nicht so weit entfernt wäre, würde ich sicher wieder hin fahren und alles noch viel intensiver erleben und entdecken wollen.

Zu unserem Erstaunen wurden wir sogar mit einer kurzen Ansprache vom Oberbürgermeister der Stadt Ulm sehr freundlich empfangen. 

Beginnend auf dem ehemaligen US-Stützpunkt Gelände der Wiley-Kaserne, wo große Flächen mit allen erdenklichen Sportanlagen gestaltet wurden, die nach der  LGS von den Bürgern weiter genutzt werden können.

 

Im Vordergrund bei den türkisen "Haufen" handelt es sich um von Künstlern geschaffene "Maulwurfshügel". Der, der mähen darf, wird die Kunst wahrscheinlich nicht entsprechend würdigen Smiley 

Gleich am Eingang ein anderes hübsches Bild:

 
Auch die Zugpferde der Kutsche sind bepflanzt.

Sehr beeindruckt haben mich auch die vielen Spiel- und Sportmöglichkeiten, die für Kinder geschaffen wurden. Es gibt vieles zu entdecken, zu sehen und zu tun - die ganze LGS hat mich durch die vielen liebevoll gestalteten Einzelheiten sehr überzeugt.

Ich habe noch längst nicht alle Bereiche erwähnt - aber wer die Gelegenheit hat, dem sei die Landesgartenschau in Ulm auch für eine längere Entdeckungsreise ans Herz gelegt.

Hier noch ein paar fotografische Eindrücke:

 

 

und viel, viel mehr.... 

 



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