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ÜBERRASCHUNG: nach jahrelangem Herumgejammere habe ich meine ehemals geliebte Strickmaschine Brother KH 930 (in meinem Besitz seit '88) wieder geölt und entstaubt und mich in die Arbeit gestürzt, mit dem Ziel, Socken zu stricken, die an Füße passen  Das hatte ich in den Jahren des Maschinestrickens nicht wirklich geschafft (aber auch nicht ernsthaft verfolgt). Jetzt kamen erschwerend mehrere Fakten hinzu: 1. Berge (Kisten) von Sockenwolle 2. relativ wenig Geld 3. Weihnachten naht 4. Vorliebe für selbstgemachte Geschenke Nachdem die "Versuchskarnickel" ähemmm: Sockenempfänger sich nicht unbedingt im Internet und/oder auf Handarbeitsblogs herumtreiben, kann ich die Beweisfotos, sprich: Bilder der Früchte meines Lernprozesses - zeigen. Da heißt es jetzt dranbleiben und durchhalten. Sehr mühsam ist es zu Beginn, wenn frau jeden Arbeitsschritt nachschlagen muss - jetzt geht's schon ein bissel schneller. Sogar den Anschlag am Doppelbett hatte ich komplett vergessen. Aber auch hier gilt: "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!"
Was mich an den maschinengestrickten Socken stört, ist die Naht, die sie im Schaft brauchen (anders geht es halt nicht) - und die Löchlein, die in der Kurzreihenferse entstehen (die ich beim Handstricken sowieso absolut nicht mag - weil fehlende Weite im "Einstieg" bei relativ festem Gestrick). Beim Handstricken bevorzuge ich immer eine verstärkte Ferse und allermeistens die Herzferse - außer ich befinde mich in einer wilden Experimentierphase.
So sieht der Tisch der wieder-beginnenden Maschinenstickerin daneben aus:  Den heimkehrenden Sohn hätte beinahe der Schlag getroffen, ob der nochmals angewachsenen Ansammlung von Handarbeitsparaphernalien im vormals schon sehr "wolligen" Wohnzimmer. Aber da kenne ich keine Gnade 
Überrascht und erstaunt war ich vom Farbspiel dieser Socken (Opal-Wolle aus dem Vorrat, ich weiß nicht, ob es einmal in einem Abo-Paket enthalten war) - I proudly present: "Almost Argyles"!
Sonst mache ich auch noch ein bissel was, aber fertige Projekte stehen da nicht so bald an: Curve of Pursuit wächst und ist mittlerweile recht angenehm warm auf dem Schoß beim Stricken in herbstlich frischeren Temperaturen - bin gespannt, bis zu welcher Größe der Decke ich durchhalte. Am Garnvorrat soll es nicht liegen.
Diverse Socken sind immer parallel in Arbeit mit wechselndem Fortschritt. Heute ist außerdem die neue Vogue Knitting (jetzt "VK" genannt) eingetroffen mit ein paar ganz reizenden Projekten, was ich so beim Durchblättern auf den ersten Blick gesehen habe. Dieses Magazin schätze ich von Jahr zu Jahr mehr.
Ach, der Herbst ist schön mit neuen Handarbeitsbüchern, der Aussicht auf schlechtes Wetter (sprich: herrliches Strickwetter), nicht so heißen Temperaturen, als dass man nur Kleingestrick anfassen könnte... 12. Oktober 2007
Für diesen Artikel sind 2 Kommentare vorhanden Quote(1) Kein Titel13-10-2007 18:55:04 Cool, die 'Almost Argyles'! Und überhaupt scheint mir das ganze wollige Wohnzimmer doch ein wirklich gemütliches Plätzchen zu sein, das wird sicher auch Dein Sohn zugeben... ;-) Meine Weihnachtsproduktion läuft seeehr langsam, aber es ist ja auch noch ein bissl Zeit *hüstel*. Viel Schwung beim Stricken! Liebe Grüße Ulrike Quote(2) Kein Titel12-12-2007 18:48:40 Ich mag die naht im Schaft auch nicht, deshalb stricke ich das Bündchen von hand und pfriemle dann die maschen aufs Maschinchen.... falls du halt den kompletten Schaft im re/li Muster willst wäre das recht viel Arbeit... ich stricke nur das Bündchen re/li und den Rest des Schafts glatt rechts in Runden...
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