Stricken - Knitting
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am 1. August (schon eine Weile her) habe ich eine Jacke mit 3/4 Ärmeln und schon wieder in ROT angeschlagen.
Von einer lieben Freundin bekam ich das Garn von Woll Butt "Genf", 100 % Schurwolle,165 m/50 g. Eigentlich wollte ich sie zum Stash stecken, aber sie (die Wolle) hat so laut protestiert, dass mir nichts anderes übrig blieb, als anzuschlagen. Ich bin gespannt, wie ich mit der Menge hinkomme - ich habe 12 Knäuel...
Der Gedanke dazu war, dass ich auch noch eine oder mehr andere Farben in der Passe einarbeiten könnte. Nachdem ich plane, alles in einem Stück/seamless zu stricken, könnte das gut funktionieren - hoffentlich. Vorgestern sind ein paar Knitpicks-Rundnadeln bei mir eingetroffen - glücklicherweise! Bis jetzt habe ich die Ärmel mit Nadelspielen und den Körper mit Addi-Bambus Nadeln 3 mm gestrickt. Nichts gegen die Addis, aber diese Rundnadel hatte schon einige Projekte hinter sich, die Spitzen sind nicht mehr spitz und Bambus ist mir immer wieder viel zu wenig gleitfähig - es bremst mich förmlich aus - macht keinen Spaß. Beim Rundstricken immer das ganze Strickstück vorwärts zu würgen in jeder Reihe, brrrrrrrrr.... Ich komme immer wieder auf Metallnadeln zurück, wovon die Knitpicks im Moment meine Lieblingsnadeln sind: schön spitz und gute Übergänge zum Seil. Dieses Projekt wird noch ein Weilchen dauern, in der Arbeit ist die Hölle los und nebenbei arbeite ich noch an einem geheimen Geheimprojekt :)) My project notes taken from Ravelry: This lovely wool (100% wool in a nice tweedy muted wine color) was
given to me by a dear friend as a de-stashing action and I just
couldn’t refuse to cast on. Started with the sleeves using them as swatch (they are almost finished Aug/3). I’ve been making cuffs with slits in a non-roll improvised knit/purl pattern. *** I am improvising what it is going to be: after seeing Loppem by Nora Gaughan and DROPS jacket with short raglan sleeve I am attempting a cardigan loosely based on these. At the moment I love yokes and raglans - we’ll see how it will come out… *** August 20th: Yesterday
my Knitpicks needle arrived - I’m so happy - I had been using Addi
bamboo needles, which were great a few projects ago. Meanwhile the tips
are not what they used to be in the beginning of their knitting life. Also they slowed me down
considerably. All the time I come back to metal needles - Knitpicks are
my favorite for now :) 20. August 2008
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Seit 19. Juli ist Chinese Lace (Entwurf von Angela Hahn) fertig, aber es gibt noch keine Fotos "am lebenden Objekt". Dafür einstweilen
Die dunkle Linie ist die Wäscheleine, die ihren Schatten wirft.
Das letzte Foto trifft die Farbe am ehesten:
Insgesamt bin ich fast zufrieden. Ich stricke sehr ungern mit "unwolligen" Garnen, wegen der mangelnden Elastizität - es ist immer Stress pur für die Finger. Gegen die fertigen Projekte aus baumwolligen Garnen habe ich gar nichts einzuwenden. Den Ausschnitt wurde dreimal aufgetrennt, bis er halbwegs den Erwartungen entsprochen hat. Mit verkürzten Reihen habe ich den hinteren Ausschnitt etwas angehoben. Nachdem das Garn nicht fein genug für einen Sommerpullover ist (eher für Übergangszeiten, oder mit Shirt drunter), wollte ich keinen großen Ausschnitt.
Gestrickt mit 3,5mm Nadeln in "Ronda" von Wolle Rödel (ca. 11 x 50 g),
My notes taken from Ravelry:
I’ve been swatching for this last summer. My gauge is a little off, but
not by much. And I’ve been very good and wet blocked my swatch - makes
a big difference with this yarn. Started the sleeve as I did with the Tangled Yoke Cardigan. Planned
to do the sweater completely in the round and join the sleeves while
knitting the raglan yoke - I’m not too crazy about sewing sweater
pieces together…. *** July 19: finally finished - I changed
the neckline after ripping three times, added short rows to raise the
back and put a little bit of ribbing around to avoid a widely gaping
neck opening - now it is soaking - modeled pictures will follow when my
photographer comes home :) *** July 20.: drying now - the dark line across is the shadow of the clothes line above. 7. August 2008
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Ihr Lieben, herzlichen Dank für alle eure herzerwärmenden Kommentare, das erfreut die Strickerin doch sehr und spornt zu weiteren Taten an!
@ Gila: der China-Pulli zieht sich etwas, weil ich einfach ungern mit Garnen stricke, die nicht aus Wolle sind. Das Gestrickte fühlt sich gut und weich an, aber das Stricken - bin zu sehr verwöhnt und denke jedesmal fast, dass ich mir irgendwann den linken Zeigefinger stranguliere. Aber kommt Zeit, kommt Chinese Lace. Wenn er denn passt, werde ich ihn sicher gern haben.
@ Ulrike: ja, ich bin selber froh, dass ich mich von dem oversized-Konzept ein bissel entfernt habe.Ganz viel hat mir der Zuspruch in "More Big Girl Knits" geholfen, das ich ganz ausgezeichnet finde und in dem auch sehr, sehr viel für slim girls drin ist, was Passform etc. anbelangt. Oversized ist natürlich auch ein bissel Faulheit, weil riesige, gerade Teile einfach zu stricken sind und frau auf keine Ab- und Zunahmen achten muss ;) Aus dem "More Big Girl Knits" will ich auch noch einige Sachen stricken - bräuchte einen ausführenden Handarbeits-Sklaven...
@ Claudia: ja, es sind ca. 10 kg weniger Maria drin, was natürlich der Speckrollen-Hervorquellerei entgegenwirkt, und das Tragen von geformten Teilen optisch etwas vereinfacht :) wenn auch nicht gut, so doch erträglich. Bei der Ärmellänge hab ich mich einfach vertan, obwohl mehrfach anprobiert - es war mir nicht ganz klar, wann die Ärmel auf die "Körperteile" treffen. Aber das Umgekrempele stört mich eigentlich nicht, solange es nicht mehr ist. Hoffentlich geht es dir wieder besser?
@ Jinx: ich musste eigentlich nur anpassen, weil mein Garn in keinster Weise mit dem angegebenen übereinstimmte. So habe ich mich halt durchgewurstelt. Von der Anleitung her konnte ich eigentlich überhaupt nicht jammern. Ich liebe Eunnys präzise Anleitungen sehr, ich finde immer sie bedenkt schier alles. @ Angelika: nein, du brauchst keine Angst haben, die Jacke zu stricken. Vielleicht musst du in der Taille etwas verlängern, weil du ja groß bist. Die Anleitung ist wunderbar. Wie gesagt, ich musste nur rummachen, weil mein Garn eine völlig andere Stärke hatte. So habe ich dann an den Ärmeln angefangen (zwecks Größenübersicht) und ein Zwischending zwischen Eunnys Anleitung und Elizabeth Zimmermanns guten Ratschlägen und meinem eigenen Verständnis und einer Prise glücklicher Fügung gestrickt. Gelernt habe ich auch einiges dabei, vor allem, dass frau doch nicht nur Daume x pi zählen sollte und auch ab und zu das Hirn zu benutzen sei ;) In Hinsicht auf eigene Änderungen einzubringen, bin ich überhaupt viel mutiger geworden. Hatte ich doch einmal Alice Starmores Weste nach der Anleitung (die 100 % präzise war und maschengenau stimmte, mit Blenden und allem Schnickschnack) - damals wollte ich ausprobieren, ob ich nicht doch wenigstens einmal genau nach Anleitung stricken könnte. Als ich das fertige Stück anprobierte, sah es grausam aus - sie passte mir überhaupt nicht, weil ich ein kleiner Pimpf von 1,61 m bin. An Dani, die ein Stück größer ist, sah sie klasse aus. Seitdem scheue ich mich nicht mehr, auch an Anleitungen von "Großmeisterinnen" ihres Fachs herumzuändern. Es gibt fast keine Anleitung, der ich genau folge, und das hat sich gut bewährt (in den meisten Fällen *ggg*). 5. Juli 2008
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eins fertig, eins angefangen... |
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stolz verkünden kann ich, dass mein Tangled Yoke Cardigan fertig geworden ist. Die Anfänge und Ausführungen zur Wollstärke etc. sind in einem früheren Eintrag zu sehen.
Und: mein Entschluss, nicht strikt nach Designer-Anleitung zu stricken, sondern auch noch selber zu denken, hat sich gut bewährt. 

Die Knopflochleiste musste ich zweimal stricken, begründet durch das Unvermögen richtig zu rechnen. Das hatte den Vorteil, dass ich sehr gut das one-row-buttonhole geübt habe. Und es ist so gut ausgefallen, dass ich es nicht mehr für nötig fand, es noch mal extra zur Verstärkung zu umnähen. Die Knopflöcher sind im aufgeknöpften Zustand fast nicht sichtbar. 
Die Ärmel sind etwas zu lang ausgefallen, aber nicht so, dass ich noch einmal auftrennen würde. Der Umschlag ist o. k. für mich.
Ich bin recht glücklich damit. Nach langer Zeit war das ein Strickstück, das ich nach "Passform" und nicht oversized gestrickt habe. Wahrscheinlich kommen jetzt, da ich endlich "Figur"-betonter stricke, wieder die Riesen-Teile in Mode. Mittlerweile kann ich aber auch schon Sachen aufheben, bis sie wieder "in" sind oder die andere Möglichkeit: I just don't care and wear them anyway 
Eine Aufgabe war es, passende Knöpfe zu finden - auf dem Foto kann man es nicht gut erkennen: die endgültigen Knöpfe haben ein rot emailliertes florales Muster im Zentrum. Vorher hatte ich den gesamten Bestand der "Knöpfe des Hauses" (und das sind einige - ich bin eine berüchtigte Stasherin in allen Belangen) durchsucht und nicht das Passende gefunden. Neues Projekt, schon längere Zeit angedacht: Der Chinese Lace Pullover entworfen von Angela Hahn: 
Ich stricke mit Nadeln 3 mm, Garn: Wolle Rödel Ronda (20 % BW, 40 % Viskose, 40 % Polyacryl - 115 m /50 g, empf. Nadelstärke 4 - 5 mm). Man beachte: ich habe lobenswerterweise meinen Swatch gewaschen und er hat eine andere Form bekommen. Auch die Rödel-Dame hatte mich schon gewarnt, ich solle das Garn lieber fester als angegeben verstricken, damit es nicht in allen Richtungen "wachsen" würde... Na ja, ich bin eh keine Freundin von leiernden Strickstücken. Werden sehen... Wünscht mir Glück, auch diesmal werde ich nicht vor dem Verändern der Anleitung zurückschrecken. Einige Bedenken habe ich auch wegen der Dicke des Garnes - es wird nicht wirklich ein Sommer-Pullover werden, im Notfall wird er aber immer mit Shirt drunter tragbar sein auch für kühlere Gelegenheiten, denke ich. Lang möchte ich die Ärmel trotzdem nicht machen. So haben sie die Möglichkeit, wenn sie unbedingt wollen, selber zu wachsen 
Kommt Zeit, kommt Rat...
2. Juli 2008 | | Für diesen Artikel sind 6 Kommentare vorhanden. |
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was als Wellenschal anfing, hat als Ärmelschal oder Shrug geendet. Nachdem das Material so schmuseweich war, ist mir beim Stricken eingefallen, wie's mich zu Winterszeiten beim Lesen im Bett immer an den Schultern friert und somit ist mein erster Shrug entstanden. Ohne Kragen hat er mir eigentlich besser gefallen ("klare" wellige Ausschnittlinie und so...) aber in anbetracht des Verwendungszweckes habe ich in die Wellentäler verkürzte Reihen eingebaut und dann noch ein paar mal drüber gestrickt plus ein paar Umschläge und fertig... 
Die Optik interessiert mich eigentlich gar nicht so heftig, da ich für öffentliches Tragen dieses Kleidungsstückes nicht die elfengleiche Figur besitze, die ich für solche Kostümierungen vorziehe...

***** und dann wieder ein verflixter Anfall von Startitis (es ist nicht so, dass ich meine WIPs abgearbeitet hätte...!) 
Tangled Yoke Cardigan spukt mir ja schon länger im Hirn herum und gestern überkam es mich. Und ich lebe gefährlich fearless: keine Maschenprobe gestrickt und einfach angefangen. An dieser Stelle denke Frau sich ein heftiges Stirnrunzeln. Aber: ich habe bei den Ärmeln angefangen und schustere mir das Ganze dann zusammen. Bis jetzt bin ich zuversichtlich. Mittlerweile stricke ich am 2. Ärmel, damit sie möglichst gleich werden *ggg*. Der erste Ärmel braucht noch ca. 10 cm. Das Garn ist ein handgefärbtes Wolle/Seide-Gemisch (Geschenk einer lieben Freundin), es hat einen "crispen" Griff und es harrte schon längere Zeit in meinem Stash. Im Zuge des Aufräumens kam es mir in die Hände und hat wahrscheinlich den Funken entzündet. Ich stricke mit 3 mm Knitpicks Harmony DPNs (DIE ICH VON HERZEN LIEBE!!!) - Knitpicks-Nadeln sind bis jetzt meine absoluten Lieblingsnadeln, egal in welcher Ausführung (Holz oder Metall). Die spitzen Spitzen finde ich sehr angenehm und für manches Projekt mag ich lieber Metall und für manches Holz. Der einzige Nachteil: ich habe den Verdacht, dass die Harmony-Holz-Nadeln eine wasserlöslichen Lackschicht haben. Wie ich da draufkomme? Ich habe die Angewohnheit, Sockennadeln bei akuter Nichtverwendung an kritischen Stellen nicht abzulegen, sondern mir zwischen die Lippen zu klemmen - in diesem Fall nicht so prickelnd... oder eben doch - brennt am Zungenspitzel.... Glücklicherweise gibt es ja die Knitpicks-Nadeln mittlerweile in Deutschland zu bestellen, Tina hat darüber auch geschrieben - also, wer sich ein Geschenk machen oder machen lassen möchte ;)
25. Mai 2008
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