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Stricken - Knitting
Long time no see... PDF Print E-mail

eigentlich sollte das Jahr 2008 - jedenfalls in meiner Vorstellung - ruhig anlaufen. Nicht so. Wenig Strickzeit resultierte aus massiven, anhaltenden Personalausfällen in der Arbeit (plus, wie könnte es anders sein, gleichzeitig massives Arbeitsaufkommen).

Ein paar Geheimprojekte, die ich (noch) nicht zeigen kann, haben Blogeinträge auch nicht gerade gefördert. Im Moment nutze ich ein paar freie Tage, um mein Hirn langsam wieder frei zu bekommen - heute konnte ich noch nicht mal Musik, Strick-Podcasts oder Fernsehen ertragen. Overload total.

Dafür habe ich ein wenig an normalen Langeweile-Socken zum 50. Geburtstag eines lieben Kollegen weitergenadelt. Problem: bei 20 Maschen pro Nadel und einem 2 mm Nadelspiel habe ich Angst, dass mir das 100 g Sockenknäuel nicht reicht. Jetzt baue ich eine Ferse und  eventuell Spitze aus einem anderen Sockengarn ein - ganz überzeugt es mich nicht. Ich hoffe, es wird mir besser gefallen, wenn ich fertig bin.

Überhaupt, mal so am Rande erwähnt: nur Menschen, die handgestrickte Socken zu schätzen wissen, bekommen auch welche von mir. Mir tut das Herz weh, wenn ich sehe, wie billig Handstricksocken online verscherbelt werden. Das ist in meinen Augen die absolute Geringschätzung von Zeit und Arbeitsleistung. Ein Paar Socken könnte ich vielleicht in zwei Tagen schaffen, wenn ich sonst nichts, aber auch gar nichts täte und wenn mir die Hände nicht dabei abfallen würden (ich stricke Socken am liebsten mit 2 mm Nadeln und das nicht gerade locker) - ich gehe hier nicht unbedingt von einem 8-Std.-Tag aus. Da kann jeder selbst ausrechnen, was das für einen Stundenlohn nach sich ziehen würde. Somit verschenke ich meine Zeit und Mühe lieber an Menschen meiner Wahl. Oder auch nicht. Sollen sie doch selber stricken, die, die ich nicht sonderlich liebe.

In anstrengenden Zeiten neige ich immer dazu, viel zu viele verschieden Sachen anzuschlagen, ein Riesenchaos zu verursachen, das mir dann noch mehr auf die Nerven geht - bis ich dann soweit bin und 90 % des Angefangenen wieder auftrenne und wegräume. Was immer geht, sind Socken.

Zwei Paar sind wieder fertig: ein Paar Broadripples hat meine Schwester schon bekommen und ein Paar Monkeys (mein allererstes Monkey-Paar und sicher nicht mein letztes - bin recht angetan) ist fertig geworden. Auf dem Deko-Fuß zieht die Spitze vorne ein bisschen runter, es sind recht kleine Damensocken. Da fällt mir ein, ich habe auch noch nie Jaywalkers gestrickt.... und die Anleitungen von Cookie A. und Yarnissima lachen mich auch sehr an.

Überhaupt: seit Ravelry sammle ich immer noch mehr Sockenmuster. Und: ich möchte so gerne mal das neue Cat Bordhi-Buch durcharbeiten und sehen, ob ich hinterher immer noch so begeistert bin, wie beim Anschauen. Pläne habe ich genug, und das ist auch gut so.

 

Bald gibt es wieder mehr zu sehen, wenn ich meine Nicht-Sockenprojekte vorstellen kann.

Angeschlagen habe ich außerdem das Panel Jacket ein free pattern von Unicorn. Ich bin sehr gespannt, wie es größenmäßig ausfällt, da es in so einer "one size fits all" - Größe angegeben ist. Und: ich glaube, es wird sehr langweilig zu stricken, nur kraus rechts in einzelnen Streifen. Wenn jemand einen Stricksklaven abzugeben hat, ich nehme ihn gerne. Soll nur den Schnabel halten und arbeiten ;) von mir aus auch Hausarbeit erledigen und ich stricke inzwischen  wenn ich nicht gerade meine eigene Sklaverarbeit erledige  *LOL*...

13. März 2008


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Im selben Atemzug PDF Print E-mail

zum vorherigen Eintrag ein schnelles "Zwischendurchie". Es geht doch wirklich nichts über Prinzipien und Ablenkungen. Oder nenne ich es besser Flexibilität anstatt Charakterschwäche?

Wir wollten uns zum Valentinstag nichts schenken, aber ein gestricktes Spültuch zählt ja wohl nicht zur Förderung des sinnlosen Kommerzes. Das war jedenfalls die Erkenntnis nach Betrachtung meiner Queue (Projektliste) bei Ravelry.

Also schnell den Uralt-Stash durchforstest und einen Spüllumpen gestrickt:

84 g mit doppeltem Garn aus uralt-Wolle-Rödel-Baumwoll-Strick-und Häkelgarn mit 3 mm Nadeln. Anschlag 54 Maschen (davon jeweils 7 M Rand).

Die Zählvorlage von Kristen Patay ging bei mir sehr in die Breite, so habe ich dann am oberen Rand noch 2 re/2 li Würfelchen für vermehrte Griffigkeit hinzugefügt, kann ja nicht schaden.

 Was vorne und hinten ist, kann/will ich gar nicht entscheiden. Bin gespannt, wie sich so ein Dishcloth im Alltagsleben behauptet.

 

 

Jetzt aber zurück zu den Dingen, die ich tun   s o l l t e..... ähem.....

Und allen einen schönen Valentinstag! 

14. Februar 2008 

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Being a good girl PDF Print E-mail

takes a long time...

Nachdem ich von mir keine Erlaubnis bekomme, irgendetwas Neues anzufangen - geschweige denn ein großes Projekt (wie Damask - für das ich hier schon die Wolle liegen habe) oder Chinese Lace (Garn vorhanden) oder sonst irgendeinen irrwitzigen Shawl-Knitalong, deren es im Moment so viele gibt .......nein!!!! erst an den WIPs arbeiten und einiges fertig stricken!

Somit ist ein Paar Socken aus dem gut gefüllten Sockenkorb fertig geworden - sie scheinen zwar nichts Besonderes zu sein, aber erstens kommen sie meiner Purple-Sucht entgegen, zweitens sind sie warm, drittens mag ich so gerne das Blueberry-Waffle Muster (2 Reihen 2re/2li, 2 Reihen rechts, abwechselnd) - es ist sehr elastisch und latscht sich nicht so aus. Von ganz rechts gestrickten Socken bin ich gar nicht mehr begeistert, sie leiern einfach. Die Wolle liebe ich auch es ist Trekking XXL von Zitron und ein bisschen "fuzzy" - pillt zwar beim längeren Gebrauch ganz leicht, aber es trägt sich sooooo angenehm... für mich ganz alleine:

 

Außerdem habe ich mich sehr ernsthaft über meinen seit 2003 angefangenen Turkish Maple hergemacht - es gibt schon mehr Blogeinträge in dieser Hinsicht. Wen's interessiert: in der Suchfunktion Turkish Maple eingeben. Bei genauerer Betrachtung wird er so warm, dass ich ihn kaum jemals als Pullover tragen würde - somit habe ich meine Meinung geändert und er soll  zur Jacke werden.

Hier ist die Fotodokumentation "pre-steek-cutting":

 Man beachte links im Hintergrund den Fair-Isle-Fachbuchstapel zur Vorbereitung der Operation.

 

 Entgegen der oft dargestellten Steek-Cutting-Operationen brauchte ich keine Anästhesie um nicht von Sinnen zu kommen. Ich hab's einfach getan.

Ärmelsteeks, Vorderfront und sogar vorderer Ausschnitt sind tapfer nach Abnähen mit der Maschine aufgeschnitten. Die Schulternähte habe ich von innen zusammengestrickt und jetzt bin ich nach den vorderen Blenden am Halsausschnitt - Grundgedanke: dann kann ich die Ärmellänge gut anprobieren. Die Ärmel will ich anstricken, sie werden ein Stück eingesetzt und auch rund gestrickt.

Ich bin dabei, bei diesem Projekt sehr viel zu lernen: anscheinend ist mein Kopf immer noch in den Pulloverdimensionen der verflossenen Jahrzehnte - sprich: oversized. der Armausschnitt scheint mir seeeeeeeehr weit - da lasse ich mir noch etwas einfallen. Die ganze Jacke wird reichlich lang - mal sehen - wenn's mir zum Schluss nicht gefällt, schneide ich sie einfach ab.

Jede der vorderen Blenden war 250 Maschen lang (ich stricke mit 2,5 mm Nadeln) und doppelt gestrickt - das dauert dann ein Weilchen. Bei einem Projekt, das schon an die fünf Jahre mal mehr, mal weniger in Arbeit ist, brauche ich jetzt auch nicht hudeln...

Wie ich den Verschluss gestalte, weiß ich noch nicht. Ich dachte an den klassischen Haken-Verschluss und wenn mir das nicht gefällt, werde ich "hidden-I-cord-buttonholes" stricken und schwarze kleine Rundknöpfe annähen. Da das ganze Stück sehr viel Muster enthält, brauche ich keine auffallenden Knöpfe. Die vorderen Blenden sind jedenfalls ohne Knopflöcher fertig gestrickt. Jetzt bin ich an der Halsblende, die ich nicht zu weit haben will. Mal gespannt, ob ich sie ohne dreimaliges Auftrennen so hinbekomme, wie mir das vorschwebt. Ich bin in dieser Hinsicht vorbelastet und berüchtigt. 

Hoffentlich halte ich durch und mach das rote Monster endlich fertig!

13. Februar 2008

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Update PDF Print E-mail

die letzten Tage hatte ich frei und das ist meiner Strickzeit sehr zugute gekommen!

Hier sind die fertigen "Plain Dark Gloves" für meinen Sohn (siehe letzter Blogeintrag, ziemlich weit unten) :

Nadeln 2 mm, Wolle: Opal Strumpfwolle 4-fach 

 Zur Verschönerung Unterbrechung der Monotonie in Anthrazit durfte ich Kanji-Symbole aufsticken. Japan und seine Kultur sind nämlich cool (sagt mein Kind, - ich bin auch nicht abgeneigt). Wer wissen will, was die Kanjis bedeuten, befrage seinen Freund Google... alles muss Frau ja schließlich auch nicht ausplaudern - die Auswahl richtete sich jedenfalls nach Sinn, Stickbarkeit und Kürze der Symbole ;-)

 

Dann geht's weiter mit dem furchtlosen Stricken, Teil 2 & 3:

eine meiner "Maschenmädels" hat mich gefragt, wie Patent in der Runde z. B. für eine Mütze funktioniert. Ich hatte da sowas im Hinterkopf, dass das nicht geht, oder zumindest nicht so einfach ist. Und siehe da, unsere Strickgöttin Elizabeth Zimmermann sagt auch, dass das in Runden nicht geht. Aber: ein bissel googeln und Ravelry durchforsten und dann ran an's Werk -

es geht, und das gar nicht schlecht:

voilá - zweifarbige Patent-Wendemütze in der Runde gestrickt:

Nadeln 3,5 mm, Anschlag 4 x 18 Maschen, nach 20 cm Strickhöhe langsam mal anprobieren, um das Abnehmen nicht zu verpassen -
die Abnahmen habe ich übrigens nochmal aufgetrennt, weil sie mir nicht gefielen und danach erfolgreich alle Maschen wieder aufgefasst. Bei dieser Mütze habe ich einiges über Patentstricken gelernt.

Hauptsächlich habe ich nach Circular Bicolour Prime Rib (Brioche) Hat gearbeitet. 

Wer interessante Links sucht: The Brioche Stitch hat sehr viel zu bieten,... übrigens: Knitty  hatte auch eine schöne Mütze (Tam) in stockinette brioche, dass es rein rechts gestricktes Patent gibt, war mir vorher gar nicht klar.

 

 

das ist die andere Seite der Medaille: 

 

Die Wolle ist Wollmeise Lammdochtwolle (sehr dunkles Poison Nr.5) und der Rest meiner Weihnachtswolle Noro Cashmere Island - ich kann nur sagen, das Mützchen ist kuschlig warm und sehr dehnbar.

Die Blütchen Riesenblumen sind anleitungsmäßig aus Lucinda Guy's Handknits for Kids und ich wollte sie schon lange mal ausprobieren, sehr, sehr einfach zu machen. Jetzt bin ich auf der Suche nach einer Hutnadel, damit ich sie überall, wo ich sie haben will, feststecken kann...

Dann habe ich furchtlos meinen Rogue aufgetrennt, das Maschenbild hat eigentlich nicht gepasst, die Weite kam mir eng vor und ich hatte keine Lust, mir darüber unendlich den Kopf zu zerbrechen. Ich war schon fast bis zum Armausschnitt (Rogue wird rund gestrickt, für die, denen es nicht bewusst ist).

Um das Maß der guten Dinge voll zu machen, habe ich ein altes WIP ausgegraben: Turkish Maple (mehr dazu in dem vorhergehenden Link, bisschen runterscrollen) - zu den furchtlosen Vorhaben in dieser Kategorie gehören Steeks - und zwar erst mal stricken (die Schwierigkeit sollten nicht die Armausschnitte und auch nicht der Schlitz im Vorderteil sein. Mir graut vor dem runden Ausschnitt, den ich noch nicht mal berechnet habe). Nein, und das Originalteil hat keinen Schlitz im Vorderteil. Aber ich mach mal wieder rum...

 

Das einzige Mal, als ich mich an eine direkte Vorlage konkret gehalten habe (und es war eine Starmore-Anleitung) bin ich voll auf die Nase gefallen - ich war zu klein für besagtes Kleidungsstück - die Anleitung hat bis zur letzten Masche gestimmt - aber ich war für das Modell nicht tauglich

- auch wieder was gelernt. Besser vorher schauen und nachmessen.

Eigentlich wollte ich ja nur ausprobieren, ob ich eigentlich fähig bin, einer Anleitung nicht doch wortwörtlich zu folgen - ich kann - aber es hat nicht wirklich geholfen. Live and learn.

13. Januar 2008

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The "Twelve Days of Christmas" are over... PDF Print E-mail

 

                                                                          "12 Days of Christmas"

und die „kleinen Dinge“ hatten mich fest im Griff – recht viel weiter hätten auch meine Hirnfunktionen nicht gereicht (das wirkliche Leben versucht immer wieder, seine Klauen an mir zu wetzen).


Kleine Dinge wären ja eigentlich etwas für die Sommerhitze, wenn Frau keine warmen Wollsachen auf dem Schoß aushalten mag. Aber: man muss die Maschen stricken, wie sie kommen (oder so....).


Zu Weihnachten bekam ich drei wunderhübsche Stränge Noro Cashmere Island und ich konnte gar nicht lange widerstehen (ha!, ich habe immer noch fast 1 ½ Stränge übrig... thinking, thinking....).

Aus den ersten 1 1/2 Strängen wurde ein Neck Warmer für mein frierendes Hälschen frei nach dem Vorbild von Drops Design.

 Natürlich "musste" ich die Vorlage wieder abändern. Ich habe den Halswärmer offen gestrickt, damit beim Durchschlüpfen nicht dauernd mein wallendes Haupthaar zerzaust wird. Das wiederum hatte eine tagelange Suche nach passenden Knöpfen zur Folge. Zum guten Schluss habe ich mich dann einfach an die Häkelnadel geworfen und selber welche fabriziert.

 

 

 Das Ding ist WARM.
 

 

Nochmal zum Stichwort Weihnachten:

von einer anderen lieben Freundin bekam ich einen Mäusekönig – inclusive Buch dazu, den KANN ich euch einfach nicht vorenthalten: er hat eine richtige Krone mit Perlen an den Zacken und er ist purpurn und gülden gewandet und insgesamt sehr vornehm und königlich, sogar die Schnurrhaare spreizen sich ziemlich royally ab....


 

Und dann eine noch andere ganz liebe Freundin aus der Maschenmädelsgruppe verehrte mir eine Pappmachéschale und ein Buch mit Lesezeichen (doppelt gestrickt auf einer Nadel – wir hatten das einmal erlernt und geübt bei der Anfertigung der Sitsters) – sie setzt solche Erkenntisse immer sehr einfallsreich um :)

In der Schale wohnt jetzt ein wiederum anderes Geschenk, das seinen Weg aus Wien zu mir fand:

 

eine wunderhübsche Spindel in verschiedenen Holzarten und die zugehörigen Kammzug-Knollis. Vielleicht habe ich ja kommende Woche ein bisschen Zeit, mit meinen Weihnachtssachen zu spielen ????

Bei dem Gedanken an Freundinnen fällt mir auch gleich noch was ein:


macht mir unheimlich viel Spaß und vor lauter tollen Sachen komme ich noch weniger zum Stricken – Ravelry ist ja wirklich das Maximum an Inspiration. Wer mich dort gern besuchen kommen mag, mein Name dort ist Maria (wie im wirklichen Leben – seltsam, dass der noch frei war). Ich LIEBE den Button „friend activities“ der führt mich immer weiter und weiter durch das Wild Woolly Web :) und da ist was los!


Und außerdem ganz schlimm: dieses persistierende fulminante JapanVirus!!!

Seit Beginn der Yahoo-Liste Knitting in Japan

hat sich meine Büchersucht auch noch nach Fernost ausgeweitet.

Diese Liste (it seemed like a good idea to join at the time) beschäftigt sich mit japanischen Strickanleitungen und da gibt es ja wirklich, wirklich exklusives Zeuch.....und ganz tolle Muster uns dabei schöne Schemata und und und.....
Die Mailinglisten-Mitglieder sind auch sehr hilfsbereit, es gibt verschiedene Knitalongs und weiterführende Erklärungen dazu (ich sag nur "Mondnacht", "Am Kamin", etc....) und auch in einigen Blogs kann man zu diesem Thema viel nachlesen und erfahren.

ColourKnits

Crafting Japanese

Fleegle's Blog
 

FluffBuf

Hatena

Japanese Knitting Patterns

Knit Creations

KnitBuddies

Knitting Park Blog

Run on Sentences

Sbutnarasu

Snowy Mavisy

Stitches of Violet

Stitches of Violet
More book reviews and some links

Whispering Pine

Wer gerne in deutscher Sprache mehr über dieses Thema ansehen will: bei Tichiro gibt’s sehr gute Buchbeschreibungen – danke Tina! (ein bisschen was ist auch wieder von Yesasia zu mir unterwegs – immer wieder diese schwachen Momente! - so ein Glück! - thinking about new bookshelves....but where to put them is some other topic....)

 


Zurück zum „wirklichen Leben“ oder: „men sized plain, dark gloves“:

„irgendwie“ haben meines Sohnes Halbhandschuhe Löcher bekommen. Es ist ein unnachvollziehbares Mysterium.

 
Daraufhin meinte er doch glatt, er hätte gerne als Ersatz Fingerhandschuhe, dunkel und ohne Klimbim (!!!). Das erfreut natürlich Mutterns Strickerinnenherz, wenn sie für das geliebte Kind was stricken darf (Pullover werden immer noch kategorisch abgelehnt – bevorzugt werden gekaufte BW-Pullover einer gewissen skandinavischen Kette – was wiederum auch nicht schade ist, da sie nach ein- bis zweimaligem Tragen in die Schmutzwäsche fliegen).
But I digress.
Zurück zu den Fingerhandschuhen: Opal, anthrazit, Nadelstärke 2 mm, einer ist bereits fertig. Sieht ein bissel verzogen aus auf dem Foto (die zugrundeliegende Sofa-Lehne hat eine gewisse Wölbung). Kommende Woche habe ich FREI und hoffe auf etwas Strickzeit.

 



Die versprochene Ausführung zur Fearless Knitter 2008 Aktion von Knitting Daily (Interweave):

 

das erste mutige Strickabenteuer in diesem Jahr habe ich bereits hinter mir – geboren aus purer Nachlässigkeit.

Die Geschichte dazu: ich stricke munter vor mich hin an einem Paar Broadripple-Socken für die Geschenkekiste (muss dazu sagen, dass ich diese Wolle schon einmal aufgetrennt hatte, da mir die Maschinen-Socke daraus nicht gefiel und ich die Wolle dafür zu schade fand).

Alsdann: ich bin ja nicht so gewissenhaft, dass ich Reihen zählen würde wie akkurate Menschen, nein, ich verließ mich auf den Farbverlauf – muss ich mehr sagen?
Die zweite Socke hatte einen ungefähr 4 cm kürzeren Schaft als die erste Socke - bemerkt nach dem Vernähen der Fäden.
Insert Fearlessness.... ich wollte wirklich nicht eine ganze Socke wegen Farbfehlers auftrennen: fearless an der richtigen Stelle eine Reihe rausgetrennt, die fehlenden Farben reingestrickt und im Maschenstich wieder zusammengenäht – bin sehr stolz auf mich: wer nicht weiß, wo dieses Missgeschick stattfand, wird es kaum erkennen – besonders freut es mich, dass ich die Musterung dennoch recht gut aufrecht erhalten konnte. Ha!!!!

 

Furchtloses Vorhaben: 


Den angefangenen Rogue muss ich noch mal genauer inspizieren. Ich habe den Verdacht, dass dessen Ausmaße einem Idealbild entsprechen und nicht den Maßen der „wirklichen“ Maria – muss aber erst noch den Mut aufbringen, diesen Tatsachen auf die Zentimeter zu blicken. Da lässt die Fearlessness noch zu wünschen übrig – aber ich bleibe am Ball, äh Knäuel – sprich: Kone.

7. Januar 2008 

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