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eins fertig, eins angefangen... PDF Print E-mail

stolz verkünden kann ich, dass mein Tangled Yoke Cardigan fertig geworden ist. Die Anfänge und Ausführungen zur Wollstärke etc. sind in einem früheren Eintrag zu sehen.

Und: mein Entschluss, nicht strikt nach Designer-Anleitung zu stricken, sondern auch noch selber zu denken, hat sich gut bewährt.

 

 

Die Knopflochleiste musste ich zweimal stricken, begründet durch das Unvermögen richtig zu rechnen. Das hatte den Vorteil, dass ich sehr gut das one-row-buttonhole geübt habe. Und es ist so gut ausgefallen, dass ich es nicht mehr für nötig fand, es noch mal extra zur Verstärkung zu umnähen. Die Knopflöcher sind im aufgeknöpften Zustand fast nicht sichtbar. 

 

 

Die Ärmel sind etwas zu lang ausgefallen, aber nicht so, dass ich noch einmal auftrennen würde. Der Umschlag ist o. k. für mich. 

 

 

Ich bin recht glücklich damit. Nach langer Zeit war das ein Strickstück, das ich nach "Passform" und nicht oversized gestrickt habe. Wahrscheinlich kommen jetzt, da ich endlich "Figur"-betonter stricke, wieder die Riesen-Teile in Mode. Mittlerweile kann ich aber auch schon Sachen aufheben, bis sie wieder "in" sind oder die andere Möglichkeit: I just don't care and wear them anyway Smiley

Eine Aufgabe war es, passende Knöpfe zu finden - auf dem Foto kann man es nicht gut erkennen: die endgültigen Knöpfe haben ein rot emailliertes florales Muster im Zentrum. Vorher hatte ich den gesamten Bestand der "Knöpfe des Hauses" (und das sind einige - ich bin eine berüchtigte Stasherin in allen Belangen) durchsucht und nicht das Passende gefunden.

Neues Projekt, schon längere Zeit angedacht:

Der Chinese Lace Pullover entworfen von Angela Hahn:

 

Ich stricke mit Nadeln 3 mm, Garn: Wolle Rödel Ronda (20 % BW, 40 % Viskose, 40 % Polyacryl - 115 m /50 g, empf. Nadelstärke 4 - 5 mm).

Man beachte: ich habe lobenswerterweise meinen Swatch gewaschen und er hat eine andere Form bekommen. Auch die Rödel-Dame hatte mich schon gewarnt, ich solle das Garn lieber fester als angegeben verstricken, damit es nicht in allen Richtungen "wachsen" würde...

Na ja, ich bin eh keine Freundin von leiernden Strickstücken. Werden sehen...

Wünscht mir Glück, auch diesmal werde ich nicht vor dem Verändern der Anleitung zurückschrecken. Einige Bedenken habe ich auch wegen der Dicke des Garnes - es wird nicht wirklich ein Sommer-Pullover werden, im Notfall wird er aber immer mit Shirt drunter tragbar sein auch für kühlere Gelegenheiten, denke ich. Lang möchte ich die Ärmel trotzdem nicht machen. So haben sie die Möglichkeit, wenn sie unbedingt wollen, selber zu wachsen Smiley

Kommt Zeit, kommt Rat...

2. Juli 2008 

 

 

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in Ulm und um Ulm herum PDF Print E-mail

gestern, am 1. Juli 2008 waren wir (Kollegen und Kolleginnen aus der Stadt Rosenheim) zum Betriebsausflug in Ulm/Neu-Ulm.

Zuerst hatten wir eine Führung im Ulmer Münster, das den höchsten gotischen Kirchturm der Welt besitzt (sogar 5 m höher als der Kölner Dom, was zur Bauzeit zu großem Ärger der Kölner führte). Ich hoffe, die Kölner sind deswegen nicht mehr gram - sie haben ja immerhin zwei Türme an ihrem Dom.

Das Ulmer Münster war sehr beeindruckend und hat mir ausnehmend gut gefallen, dank Führung erfuhren wir auch einiges an geschichtlichem Hintergrund aus der älteren und neueren Geschichte.

So sind zum Beispiel nach der Reformation (das Münster ist evangelisch) unter den Kalvinisten und Zwinglianern fast alle kunstvollen Altäre zerstört worden.

Im zweiten Weltkrieg sind die herrlichen Buntglasfenster mit geringen Ausnahmen der Druckwelle einer Sprengbombe zum Opfer gefallen - ein neues Fenster kostet an die  300.000 Euro, um es zu ersetzen. Mittlerweile gibt es im Münster einige sehr unterschiedliche Fenster (teilweise auch in moderner Gestaltung), die von Sponsoren finanziert wurden.

Der Gegensatz zwischen sehr alt und modern hat mich nicht gestört, spiegelt es doch einfach die Geschichte wider - und schön sind sie alle, diese Wunderwerke an Lichtspielen.

Nach einem Mittagessen - wir konnten die allemannische Gastronomie gar nicht ausreichend würdigen, wegen der großen Sommerhitze - ging es weiter zur Landesgartenschau. 

Auch dort hatten wir eine Führung und wenn Ulm nicht so weit entfernt wäre, würde ich sicher wieder hin fahren und alles noch viel intensiver erleben und entdecken wollen.

Zu unserem Erstaunen wurden wir sogar mit einer kurzen Ansprache vom Oberbürgermeister der Stadt Ulm sehr freundlich empfangen. 

Beginnend auf dem ehemaligen US-Stützpunkt Gelände der Wiley-Kaserne, wo große Flächen mit allen erdenklichen Sportanlagen gestaltet wurden, die nach der  LGS von den Bürgern weiter genutzt werden können.

 

Im Vordergrund bei den türkisen "Haufen" handelt es sich um von Künstlern geschaffene "Maulwurfshügel". Der, der mähen darf, wird die Kunst wahrscheinlich nicht entsprechend würdigen Smiley 

Gleich am Eingang ein anderes hübsches Bild:

 
Auch die Zugpferde der Kutsche sind bepflanzt.

Sehr beeindruckt haben mich auch die vielen Spiel- und Sportmöglichkeiten, die für Kinder geschaffen wurden. Es gibt vieles zu entdecken, zu sehen und zu tun - die ganze LGS hat mich durch die vielen liebevoll gestalteten Einzelheiten sehr überzeugt.

Ich habe noch längst nicht alle Bereiche erwähnt - aber wer die Gelegenheit hat, dem sei die Landesgartenschau in Ulm auch für eine längere Entdeckungsreise ans Herz gelegt.

Hier noch ein paar fotografische Eindrücke:

 

 

und viel, viel mehr.... 

 



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so wahr, so wahr.... PDF Print E-mail
 
You Are an Espresso
At your best, you are: straight shooting, ambitious, and energetic

At your worst, you are: anxious and high strung

You drink coffee when: anytime you're not sleeping

Your caffeine addiction level: high
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Garten-Orchideen PDF Print E-mail

erfreuen mich ganz besonders: schon seit ein paar Jahren wächst auf unserer Wiese (Rasen isses nicht) ein einzelnes Knabenkraut. Beim Mähen passe ich immer gewaltig auf, damit ich es nicht aus Versehen köpfe. Heuer ist es schöner denn je:

 

das Ganze nochmal größer 

Man beachte bitte, dass ich auch um die Margariten-Ansammlungen schön brav herum-mähe. Ich freue mich schon, wenn sie wieder abgeblüht haben, dann kann ich das Rasenmähen in einer guten Stunde erledigen. Andererseits freue ich mich über die schönen Wiesenblumen...

 

25. Mai 2008

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Mutationen und Startitis PDF Print E-mail

was als Wellenschal anfing, hat als Ärmelschal oder Shrug geendet. Nachdem das Material so schmuseweich war, ist mir beim Stricken eingefallen, wie's mich zu Winterszeiten beim Lesen im Bett immer an den Schultern friert und somit ist mein erster Shrug entstanden. Ohne Kragen hat er mir eigentlich besser gefallen ("klare" wellige Ausschnittlinie und so...) aber in anbetracht des Verwendungszweckes habe ich in die Wellentäler verkürzte Reihen eingebaut und dann noch ein paar mal drüber gestrickt plus ein paar Umschläge und fertig...

 

 Die Optik interessiert mich eigentlich gar nicht so heftig, da ich für öffentliches Tragen dieses Kleidungsstückes nicht die elfengleiche Figur besitze, die ich für solche Kostümierungen vorziehe...

 *****

 und dann wieder ein verflixter Anfall von Startitis (es ist nicht so, dass ich meine WIPs abgearbeitet hätte...!)


 

Tangled Yoke Cardigan spukt mir ja schon länger im Hirn herum und gestern überkam es mich. Und ich lebe gefährlich fearless: keine Maschenprobe gestrickt und einfach angefangen. An dieser Stelle denke Frau sich ein heftiges Stirnrunzeln.

Aber: ich habe bei den Ärmeln angefangen und schustere mir das Ganze dann zusammen. Bis jetzt bin ich zuversichtlich. Mittlerweile stricke ich am 2. Ärmel, damit sie möglichst gleich werden *ggg*. Der erste Ärmel braucht noch ca. 10 cm.

Das Garn ist ein handgefärbtes Wolle/Seide-Gemisch (Geschenk einer lieben Freundin), es hat einen "crispen" Griff und es harrte schon längere Zeit in meinem Stash.
Im Zuge des Aufräumens kam es mir in die Hände und hat wahrscheinlich den Funken entzündet.

Ich stricke mit 3 mm Knitpicks Harmony DPNs (DIE ICH VON HERZEN LIEBE!!!) - Knitpicks-Nadeln sind bis jetzt meine absoluten Lieblingsnadeln, egal in welcher Ausführung (Holz oder Metall). Die spitzen Spitzen finde ich sehr angenehm und für manches Projekt mag ich lieber Metall und für manches Holz. Der einzige Nachteil: ich habe den Verdacht, dass die Harmony-Holz-Nadeln eine wasserlöslichen Lackschicht haben. Wie ich da draufkomme? Ich habe die Angewohnheit, Sockennadeln bei akuter Nichtverwendung an kritischen Stellen nicht abzulegen, sondern mir zwischen die Lippen zu klemmen - in diesem Fall nicht so prickelnd... oder eben doch - brennt am Zungenspitzel....

Glücklicherweise gibt es ja die Knitpicks-Nadeln mittlerweile in Deutschland zu bestellen, Tina hat darüber auch geschrieben - also, wer sich ein Geschenk machen oder machen lassen möchte ;)

 

25. Mai 2008 


 

 

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